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Die Buntpapiermacher
Zu acht fanden wir uns am Samstag, den 11. Januar 2025 in den Räumen von hochdruckpartner Galerie + Werkstatt in Leipzig zusammen, um gemeinsam Buntpapier herzustellen. Bettina Mönch als Buchbindemeisterin führte uns in die Techniken von Knitter-, Kleister- und Öltunkmamorpapier ein. Einige Fotos von diesem Tag und ein Essay aus dem Jahr 1987 beschreiben das seltene Handwerk.

Vom Winde verweht
Der größte Feind auf einem Papierrecyclinghof ist der Wind. Das haben wir schnell festgestellt als wir im August 2024 Koehler Paper in Greiz besuchten. Und Papier kann ziemlich bunt sein. Riesige Ballen in leuchtenden Farben luden zum Staunen ein, sowohl vor als auch in der Fabrik.

Hinter den Kulissen
Am 16. November trafen wir uns in Leipzig, um versteckte und unzugängliche Plätze in der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) zu entdecken. Christine Hartmann zeigte uns die „Hidden Places“ – die sich auch im Rahmen öffentlicher Führungen und teilweise mit Hilfe des Blogs der DNB erkunden lassen. Deswegen halten wir uns hier an Johann Gottfried Seume, der in seinem „Spaziergang nach Syrakus im Jahr 1802“ (also vor genau 222 Jahren) schreibt: „Ich stehe für alles, was ich selbst gesehen habe, insofern ich meinen Ansichten und Einsichten trauen darf.“

Quick response – aber langsam
Hat dich ein Bierdeckel auf diese Seite geführt? Hurra, dann ist unser Experiment geglückt: Wir haben mit Hilfe einer fast ausgestorbenen Technik die digitale mit der analogen Welt verbunden. Wie das genau vonstattenging, lest selbst und erzählt es weiter.

Zeichen der Zeit
Unter diesem Titel luden das Polygrafen Kollektiv Leipzig und der Gestalter, Buchdrucker und Verleger Klaus Raasch aus Hamburg am 4. August 2022 zu einem ganz besonderen Filmabend ein. Für zwei Stunden begaben sich 30 Gäste auf eine Reise an längst verlassene Orte der Schwarzen Kunst und in die Welt der Zeichen. Wie das unter Asche verborgene Pompeji lebten die Imprimerie Nationale, die französische Staatsdruckerei in Paris und die bedeutendste Fremdsprachendruckerei Europas – J.J.Augustin in Glückstadt – noch einmal auf und wurden zum Leuchten gebracht. Das LURU-Kino in der Baumwollspinnerei bot dafür die perfekte Kulisse.